Domains, die aus drei Buchstaben bestehen, sind begehrt – gerade in Kombination mit der .COM-TLD. Die erzielten Preise liegen meist zwischen 2.000 und knapp über 5.000 Dollar. Die aktuellen Resultate bewegen sich auch in diesem Bereich:
- fxq.com (3.800 USD)
- kvy.com (3.599 USD)
- oqd.com (2.610 EUR)
- zvi.com (2.602 EUR)
Aber auch die leergekaufte deutsche TLD ist für Veräufern von lll-Domains kein schlechtes Pflaster:
- sin.de (2.400 EUR)
- szs.de (2.684 USD)
Geben die drei Buchstaben im Domainnamen sogar für sich sogar Sinn klettern die Verkaufspreise schon mal in den fünfstelligen Bereich, selbst bei exotischen TLD:
- bet.me (10.099 USD)
- pay.me (11.501 USD)
- sex.pe (2.750 USD)
- etx.in (800 USD)
Nur wenige Domains erlauben zweistellige Domainnamen. Vor deutschen Gerichten wollte der Autobauer aus Wolfsburg die Domain vw.de bei der DENIC einklagen – ohne Erfolg. Bei der einzigen Zweibuchstaben-Domain, die in den letzten Tagen über den virtuellen Ladentisch ging interessiert mich weniger der Preis, sondern was für Inhalte wohl bald dort zu finden sein werden, denn Ungarn ist politisch extrem nach Rechts gerückt:
- ss.hu (4.200 EUR)
Reine Ziffern-Domains erzielen nach meinen Beobachtungen im Normalfall preislich keine so guten Ergebnisse, doch stachen die vergangenen Tage zwei Verkäufe heraus.
- 90.com (56.000 EUR)
- 123.cc (5.000 USD)
Kombinationen aus Ziffern und Buchstaben rangieren normalerweise in der Beliebtheit auf den hinteren Plätzen. Mich wundert daher der fünfstellige Kaufpreis für eine .CO.UK-Domain:
- a10.co.uk (15.000 EUR)
Vielleicht wäre mein SEO4.CO.UK sogar etwas wert gewesen.
